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Veredlungstechniken für Werbeartikel, Werbemittel und Werbegeschenke

 

Digitaldruck – UV Direktdruck oder Fotodruck

Bei diesem Druckverfahren fährt ein mit farbdüsen bestückter beweglicher Schlitten (X-Richtung) über die beschriftende Fläche der Werbeartikel.  Dieser Schlitten befindet sich in einem Portal das in (Y-Richtung) über den Drucktisch fährt auf dem die bedruckenden Artikel liegen. Druckdüsen bedrucken in 4 Farben (CMYK) in einem Arbeitsgang.  Die Trocknung der Farbe erfolgt nicht an der Luft sondern durch ultraviolettes Licht (UV) gehärtet – es entsteht eine weiche samtige Oberfläche.

Die Druckfläche muss staubfrei, sauber und darf nicht statisch aufgeladen sein, um die Druckqualität nicht zu beeinflussen.

Die Druckfarben sind spezielle UV-Farben.

Zusätzlich kann eine weiße Druckfarbe, Primer (Vorbehandler) oder Lack mitgedruckt werden zum besseren Schutz und der Farbprägnanz der Artikel.

Verwendbare Materialien

Kunststoff, Holz, Metall, Acryl, Glas, Stoffe usw.

Vorteile:

-          kostengünstige Umsetzung

-          schnell und unkompliziert

-          gleichmäßig, große Flächen bedruckbar

-          fotorealistische Motive

-          brillante, dichte und weiche Farben auch Farbverläufe

-          Schriften sehr gut  und klar lesbar

Nachteil:

-          Es wird auf der 4-Farbmodus Basis CMYK (Bilderdruck) gedruckt. Hier kann es bei genauen Farbangaben in Pantone, HKS oder RAL zu Abweichungen kommen. Grafische umgewandelte Farbvorlagen können dies ausgleichen – sind aber kostenintensiver.

 

Doming – edle und hochwertige Wirkung

Zwei Schritte sind bei der Herstellung notwendig:

  1. Erst im 4 C Digitaldruck erstellte und gestanzte, geplottete Aufkleber auf einer weißen Kunststoff- oder Metallfolie
  2. Jetzt wird auf dem ausgeschnittenen Aufkleber eine gewölbte Beschichtung mit einem glasklaren, elastischen 2-Komponenten Kunstharz aufgetragen der bis zum Rand des Schnittes verläuft und verhärtet.

Dieses System ist sehr flexibel für alle Materialien und manche Werbeartikel sind für diese Art der Kennzeichnung schon vorgestanzt. Das Material ist kratzfest und schützt das Motiv. Die gefertigten Domings hinterlassen einen 3D –Effekt  und wirken hochwertig und edel.

Die Domings können in verschiedenen Formen hergestellt werden – rund, eckig, länglich usw.

Lasertechnik

Wir unterscheiden bei der Lasertechnik zwei der am häufigsten verwendeten Lasergravursysteme.

Die Lasersysteme haben auf verschiedenen Materialen ihre Vor- uns Nachteile

Arten der Lasertechnik

  1. CO² Laser
  2. Phaser Laser

In der neueren Entwicklung der Lasertechnik kommen immer mehr die Kombigeräte zum Einsatz.

Vorteil liegt klar auf der Hand – hier werden zum Bearbeiten der Materialien verschiedene Laserarten in einem Gerät eingesetzt.

Beispiel: Material schneiden/CO²Laser – Kennzeichnung /PhaserLaser.

Anwendungsgebiete:

Mit beiden Systemen werden verschiedene Materialen beschriftet oder auch geschnitten.

Metall, Kunststoff, Gummi, Filz, Glas, Holz, Acryl, Steine aber auch Papier und Karton.

Anwendungsgebiete im Werbeartikelbereich:

Kugelschreiber, USB Stick, Powerbanks, Schlüsselanhänger, Feuerzeuge, elektronische Artikel, Geschenkartikel, Taschen, Bekleidung, Büroartikel, Verpackungen, Papier und noch viele andere Streu- oder Präsentbereiche.

Immer mehr Materialen werden mit der Lasertechnik bearbeitet.

Vorteile:   Lasergravuren sind edler und bringen einen Mehrwert oder Aufwertung des Artikels.

                Lasergravuren sind haltbar am Produkt

                Vorkosten – wie Filme, Siebe, oder Klischees fallen weg.

                Schnellere Umsetzung

 

Nachteile: Farbliche Gestaltungen nach CI ( Pantone, HKS, RAL , CMYK, ) sind nicht möglich.

 

Siebdruck (Serigraphie)

Einführung: Eine der vielfältigsten Drucktechniken

Material: Textil, Kunststoffe, Porzellan und Keramik und Metall im Werbeartikel- und Industriebereich.

Vorteile:  liefert eine satte, großflächige, hochdeckende Farbauflage,  

Nachteile: generell nur für ebene Flächen – lässt sich aber mit Spezialmaschinen auch auf runden Oberflächen anbringen.

Farbenarten nach Anspruch: Lösemittelfarben, Zweikomponentenfarben, UV Farben, Schmelzfarben,

Kunstharzfarben, Duftfarben oder Metallicfarben usw.

Die verschiedenen Druckfarben sind an den Erfordernissen ausgerichtet:  z.B. Haltbarkeit oder Abriebfestigkeit, oder Beständigkeit gegen verschiedener Stoffe (Fette Öle usw.).

Vor- und Nachbehandlung: Beflammen oder Trocknung und Aushärtung der Farbart.

Die technischen Möglichkeiten:  1 – 4 C Bilderdruck mit Zusatzfarben oder auch Rasterdruck.

Umsetzbarkeit Farben: Pantone und RAL-Farbskalen oder sogar im HKS-Bereich.

Druckbeispiele /Werbeartikel: Baumwolltaschen, Bekleidung, Freizeittaschen, Porzellan- und Keramikprodukte, Schirme, Feuerzeuge, Kugelschreiber, Parkscheiben, Flaschenöffner Becher Schilder Planen usw.

Produktionsvorbereitung:

Aus der mit hoher Auflösung (mindestens 300 dpi) grafischen Vorlage wird aus dem 1:1 Druckbild ein Siebfilm erstellt, Aufdruck Positiv – Schichtseite oben.

Anschließend wird bespanntes Siebrahmen mitsamt Film fixiert und belichtet.

Produktion:

Der Siebrahmen wird oberhalb des zu bedruckenden Artikels eingespannt – hier muss aber ein kleiner Abstand von einigen Millimetern bleiben (Absprung). Dann wird die Farbe auf das Sieb

aufgebracht und mit dem Rakel (Gummispachtel) verteilt und mit dosiertem Druck durch die offenen Siebmaschen gedrückt.

Moderne Siebdruck-Vollautomaten (Karuselle) besitzen mehrere Siebfassungen – sie können auch mehrfarbige Motive (bis 12 Farben) aufgebracht werden.

 

Bestickung

Die Bestickung hat viele Vorteile im Bereich der Textilveredelung.

Die Beständigkeit und Waschbarkeit der Veredelung auf Textilien sind nicht vergleichbar.

Arten der Bestickung:

Direktbestickung

3 D Bestickung

Sticklabel

Gewebte Sticklabel (feiner)

Anwendungsgebiete:

T-Shirt, Polos, Sweatshirt, Jacken, Caps, Hüte, Mützen, Krawatten, Schals, Socken, Rucksäcken, Bänder, Schuhen und vielen weiteren Accessoires und Textilien.

Erklärung und Anwendung:

Als erstes steht die Machbarkeitsübersicht. Hier steht das Motiv zur Umsetzung in Stickdaten

(Stickkarte) im Mittelpunkt. Modere Punchprogramme unterstützen den Sticker mit vorgegebenen Standardparametern in Bezug auf die Dichte und die Art und Anzahl der Unterlagen.

Die Anzahl der Stiche, nicht aber die Farbenanzahl, sind für den Preis entscheidend.

Die Mindesthöhe einer Schrift sollte 5 mm nicht unterschreiten

Fazit: Wer langfristig und an Wiederholungsaufträge ohne Änderungen des Motives denkt,

           ist hier bei der richtigen Kennzeichnungsart.

           Denn die Stickkarte wird abgespeichert und ist immer wieder verwendbar.

 

Tampondruck – indirektes Tiefdruckverfahren

Einführung: Eines der wichtigsten Verfahren bei der Bedruckung von groben und unebenen sowie gewölbten Flächen.

Material: Kunststoffartikeln, Keramik und Metall im Werbeartikel- und Industriebereich.

Vorteile: Schnelle und einfache Umsetzung.

Nachteile: Grenzen in der Druckbildgröße.

Farbarten nach Anspruch: Einkomponentenfarben, Zweikomponentenfarben, Mischfarben oder

UV-Farben.

Die verwendeten Druckfarben sind an die Erfordernissen angepracht:  z.B. Haltbarkeit, Abriebfestigkeit oder Beständigkeit gegen verschiedener Stoffe (Fette Öle usw.).

Vor- und Nachbehandlung: Beflammen oder Trocknung und Aushärtung der Farbe (bis ca. 5 -6 Tage).

Die technischen Möglichkeiten:  1 – 4 C Bilderdruck mit Zusatzfarben oder auch Rasterdruck.

Umsetzbarkeit Farben: Pantone und RAL-Farbskalen oder sogar im HKS-Bereich.

Druckbeispiele /Werbeartikel: Feuerzeuge  Kugelschreiber Parkscheiben Flaschenöffner Becher usw.               

Produktionsvorbereitung:

Aus der grafischen Vorlage wird aus dem 1:1 Druckbild ein Offsetfilm (Schichtseite unten) erstellt, davon das Motiv auf ein flaches Klischee belichtet, eingeätzt und ausgewaschen.

Produktion:

Der flexible Tampon aus Silikonkautschuk – hier gibt es verschiedene Formen und Härten -  nimmt einen Teil der Farbe von der flachen Klischeeplatte auf und überträgt diese auf den Artikel (Stempeldruckprinzip).

Transfer

Toner-Transfersysteme

CLC- oder Inkjet Transferfolien

Hier gibt es Folien die mittels Kopierer, Laser, LED Drucker wasserbasierende Farbstoff- oder Pigmenttinten aufgetragen werden.

Es gibt hier transparente Transferfolien für weiße und helle Textililen und weiße Transferfolie für dunkle und farbige Textilien.

Es gibt auch Allround-Transfer die auf Feststoffen wie z.B.  Tassen, Holz, Metall, Spiegel,

Chromoluxkarton und vieles mehr verwendbar sind.

Anwendung:

Motiv gespiegelt ausdrucken und mit einer angegebenen Temperatur und Druck (Bar) auf den Artikel mit  einer Transferpresse aufbringen. Hier sind die Parameter genau zu beachten.

Fazit: Textile sind für schnelle und kurzfristige Aktionen geeignet - nicht für Langlebigkeit.

           Bei Feststoffen kann dies eine bessere Lösung sein.

 

Siebdruck-Patches

Hier gibt es ein großes Feld der unterschiedlichen Verarbeitungstechniken, die auch vom Material abhängig sind. Jedes Produkt hat gewisse Eigenschaften die nach Produktionsgegebenheiten entschieden wird. Dabei spielt auch die Haltbarkeit , Waschbeständigkeit, die Stückzahlen und der Zeitfaktor eine wichtige Rolle, weil sich dies im Preis auswirkt.

Darum ist Erfahrung mit Siebdruck-Patches von großer Bedeutung, um dies für den Kunden auch

preislich und effektiv umsetzen zu können.

Anwendung

Patches bedruckt auf A 3 oder einzeln geschnitten. Mit einer angegebenen Temperatur und Druck (Bar) auf den Artikel mit einer Transferpresse aufbringen. Hier sind die Parameter genau zu beachten. 

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